Ernte & Verarbeitung

Ernte ist ein Prozess — vom perfekten Schnitt zum optimalen Ergebnis

Du hast Monate in Licht, Klima und Nährstoffe gesteckt — verschenk die Qualität nicht in den letzten Schritten. Reifeprüfung, Schneiden, Trocknen, Feuchte stabilisieren, Lagern und die saubere Aroma-/Harz-Extraktion entscheiden über dein Endergebnis. Wir zeigen dir die Richtwerte und das passende Werkzeug und beraten dich vor Ort in Dortmund.

Test unsere Graveda Rosin-Presse gratis vor Ort.

Ernte im Überblick

  • 18–22 °CTrocknen — Temperatur (Richtwert)
  • 55–65 % rFTrocknen — Luftfeuchte (Richtwert)
  • 6 StufenReife prüfen · Spülen · Schneiden · Trocknen · Stabilisieren · Lagern
  • 4,9 / 5127 Google-Bewertungen

Die Ernte ist kein Moment — sie ist ein Prozess

Viele Indoor-Gärtner stecken Monate in Beleuchtung, Klima und Nährstoffe — und verlieren am Ende Qualität, weil Werkzeug oder Ablauf in den letzten Schritten nicht stimmen. Der wahre Unterschied im Ergebnis entsteht nicht nur beim Schnitt, sondern auch beim sauberen Trocknen und Lagern. Wer Reifeprüfung, Schneiden, Trocknen, Feuchtestabilisierung und Lagerung ruhig abarbeitet, hält die Qualität des Materials deutlich besser.

Es beginnt mit dem richtigen Zeitpunkt: Die Reife beurteilst du über das Gesamtbild der Pflanze, Struktur, Feuchte und bei Bedarf mit einer Lupe — nicht nur nach Kalender. Danach folgt die Vorbereitung, dann der Schnitt und die Entscheidung, ob du direkt fein säuberst oder erst nach der Trocknung nacharbeitest.

Die Trocknung ist die am häufigsten unterschätzte Phase: als Richtwert 7–14 Tage bei 18–22 °C und 55–65 % relativer Luftfeuchte, dunkel gelagert und mit sanfter Luftzirkulation. Danach stabilisierst du die Feuchte in geeigneten, sauberen Behältern, damit das Material gleichmäßig bleibt und sicher gelagert werden kann.

Schritt für Schritt

Die Ernte-Roadmap — in sechs Stufen

Alle Klima-Angaben sind Richtwerte. Im Laden gehen wir den Ablauf für deinen Raum gemeinsam durch.

1
Reife prüfen — Timing

Prüfe das Gesamtbild der Pflanze, Blattzustand, Struktur und Feuchte regelmäßig. Eine einfache Lupe hilft bei der Detailkontrolle. Wichtig ist ein ruhiger, geplanter Ablauf statt Schnitt nach Kalender.

2
Vorbereitung

Rund 1–2 Wochen vor der Ernte die Düngung kontrolliert reduzieren und nur noch passend eingestelltes Wasser geben (Richtwert pH 6,0–6,5 in Erde). Das hält das Substrat sauber und macht den späteren Ablauf planbarer.

3
Schneiden & Säubern

Äste sauber vom Hauptstamm trennen. Dann entscheiden: direkt nach dem Schnitt grob säubern (gut bei feuchter Umgebung) oder nach der Trocknung nacharbeiten (besser bei kontrolliertem Klima).

4
Trocknen

Richtwert: 7–14 Tage bei 18–22 °C und 55–65 % rF, dunkel, mit sanfter Luftzirkulation statt direktem Lüfterstrahl. Der Stiel-Knack-Test zeigt, wann die Trocknung durch ist — kleine Stiele müssen sauber brechen, nicht biegen.

5
Feuchte stabilisieren

In saubere, gut schließende Behälter füllen, maximal zu drei Vierteln, nicht verdichten. In der ersten Woche regelmäßig kurz lüften und mit Hygrometer prüfen. Richtwert: mindestens 2–4 Wochen kontrolliert stabilisieren, je nach Material und Raumklima.

6
Lagern

Dunkel (kein UV), kühl (Richtwert 15–18 °C), trocken und gut verschlossen, um Sauerstoff zu minimieren. So bleibt das Aroma über Monate stabil.

Das richtige Werkzeug

Werkzeug für eine saubere Ernte

Diese Kategorien gehören in jede Ernte-Ausstattung. Welche Variante zu dir passt, klären wir vor Ort.

Erntescheren & Trimmer

Präzise Scheren für den Feinschnitt von Hand — von der Allround-Schere bis zur harzfesten Profi-Schere (Chikamasa B-500SRF, Saboten 1310). Für größere Mengen stehen bei uns Trimmer- und Sealer-Displays (u. a. BudXXL) zum Ansehen.

Trocknungsnetze

Mehrebenen-Netze wie das Secret Jardin Dry It trocknen viel Material platzsparend und mit gleichmäßiger Luftzirkulation — die Basis für die Trocknungsphase, passend zu deinem Zelt.

Lager-Gläser

Luftdichte Einmachgläser (1–2 L) sind die Basis für kontrollierte Feuchtestabilisierung. Locker befüllen (max. drei Viertel), damit das Material gleichmäßig bleibt.

Hygrometer & Lupe

Ein Thermo-Hygrometer überwacht Temperatur und Feuchte, eine Lupe hilft bei der Detailkontrolle von Pflanzenstruktur und Schnittqualität.

Feuchteregulierung

Zwei-Wege-Feuchtepacks (Boveda, Integra Boost) halten die relative Luftfeuchte im Glas stabil und nehmen dir das Raten bei der Lagerung ab. Für längere Aufbewahrung gibt es spezielle Beutel und Edelstahlbehälter.

Wet Trim oder Dry Trim?

Beides liefert gute Ergebnisse — entscheidend ist das Klima deines Trocknungsraums.

Wet Trim — direkt nach dem Schnitt

  • Vorteil: Deutlich geringeres Schimmelrisiko — weniger feuchtes Blattmaterial an der Blüte
  • Vorteil: Kürzere Trocknungszeit (Richtwert 5–9 statt 10–14 Tage) durch reduzierte Masse
  • Vorteil: Sauberes Ergebnis sofort sichtbar, direkte Ernteeinschätzung möglich
  • Vorteil: Einfacher für Einsteiger, kein zweiter Trimm-Durchgang nötig — empfohlen bei feuchten, unklimatisierten Räumen

Dry Trim — nach der Trocknung

  • Punkt: Langsamere, gleichmäßigere Trocknung unter dem Blattschutz schont Aromastoffe besser
  • Punkt: Weniger Reibung, empfindliche Pflanzenteile bleiben beim Nacharbeiten stabiler
  • Punkt: Angenehmeres Arbeiten — weniger Harz an Händen und Klingen; höchste Endqualität bei kontrolliertem Trocknungsklima
Vergleich

Welche Ernteschere passt zu dir?

Tabelle seitlich scrollen →

Erntescheren im Vergleich: Ergonomie, Schärfe, Anti-Harz-Beschichtung, Haltbarkeit und Eignung — von Allround bis Profi.
KriteriumChikamasa B-500SRFEmpfehlungHarzfest & extra scharfSaboten 1310PremiumMaximale Qualität
ErgonomieGutSehr gut (bester Wert)
SchärfeSehr gutExzellent (bester Wert)
Anti-Harz-Beschichtungjaja(bester Wert)
HaltbarkeitSehr gutExzellent (bester Wert)
Federmechanismusja(bester Wert)ja(bester Wert)
Ideal fürHäufige Nutzer, Fortgeschrittene (bester Wert)Profis, maximale Qualität

Lösungsmittelfreie Aroma-Extraktion — Rosin, Dry-Sift und Bubble als Verfahren

Wer das Aroma und die Harzanteile seines Pflanzenmaterials konzentrieren will, muss längst nicht mehr zu Lösungsmitteln greifen. „Solventless" bezeichnet rein mechanische Verfahren, die ganz ohne Chemie auskommen — heute heimanwender-tauglich und mit überschaubarem Equipment machbar. Bei uns kannst du die Verfahren nicht nur kaufen, sondern an unserer Test-Station auch ausprobieren.

Die drei Wege im Überblick

  • Rosin (Hitze + Druck): Pflanzenmaterial oder Sieb-Vorprodukt wird zwischen beheizten Platten kurz gepresst. Die Harzfraktion tritt aus und wird auf Backpapier aufgefangen — schnell, sauber, ohne Zusätze. Eine Rosinpresse für den Heimgebrauch (z. B. von Graveda) macht das in Sekunden reproduzierbar.
  • Dry-Sift (trockenes Sieben): Trockenes Material wird über fein abgestufte Siebe (Screens) bewegt; die feinen Harzdrüsen fallen nach Korngröße getrennt durch. Das Ergebnis lässt sich direkt weiterverwenden oder anschließend zu Rosin pressen.
  • Bubble / Ice-Water (Kälte + Wasser): In Eiswasser werden die Harzdrüsen mechanisch gelöst und über gestaffelte Mikron-Beutel (Bubble-Bags, z. B. 90 µm) gefiltert. Nach dem Trocknen ebenfalls direkt weiterverwendbar oder als Rosin-Vorprodukt.

Alle drei Wege sind rein mechanisch — kein Gas, kein Alkohol als Trägerstoff. Welches Verfahren zu deinem Material und deinem Anspruch passt, gehen wir vor Ort mit dir durch — die Graveda-Rosinpresse kannst du dabei kostenlos selbst testen.

Graveda Graspresso Rosinpresse an der Theke bei The Jungle in Dortmund
Rosinpresse — beheizte Platten für die lösungsmittelfreie Harz-Extraktion, an der Test-Station selbst ausprobierbar.

Rosin pressen — in Sekunden vom Material zum sauberen Auszug

Eine Rosinpresse braucht nur zwei Dinge: kontrollierte Hitze und Druck. Das Material kommt zwischen die beheizten Platten, ein kurzer Pressvorgang löst die Harzfraktion, das Backpapier fängt sie sauber auf — kein Gas, kein Alkohol, kein Trägerstoff. Genau das macht das Verfahren für zu Hause so attraktiv: wenige Parameter, reproduzierbares Ergebnis, nichts zu verdampfen oder zu spülen.

Bei uns stehen mehrere Graveda-Modelle — und eines davon als Test-Station: Temperatur, Druck und Presszeit kannst du vor Ort selbst durchspielen, bevor du dich entscheidest. Schau dir an, wie sich verschiedene Mikron-Vorprodukte aus Dry-Sift und Bubble pressen lassen.

Solventless-Sortiment

Aroma-Extraktion ohne Lösungsmittel — das Equipment dafür

Ein Querschnitt aus unserem Extraktions-Regal — rein mechanische Verfahren für Aroma- und Harzgewinnung. Produktfotos liefern wir laufend nach; ausprobieren kannst du die Presse an unserer Test-Station vor Ort.

Graveda RosinpresseFoto folgt
Rosin · Hitze + Druck

Graveda Rosinpresse

Beheizte Pressplatten für die lösungsmittelfreie Harz-Extraktion zu Hause — Temperatur und Druck reproduzierbar einstellbar. Mehrere Modelle bei uns im Sortiment, an der Test-Station selbst ausprobierbar.

  • Rosin
  • beheizt
  • Test-Station
Graveda Dry-Sift-ScreensFoto folgt
Dry-Sift · trockenes Sieben

Dry-Sift-Screens

Fein abgestufte Siebe trennen die Harzdrüsen trocken nach Korngröße — direkt weiterverwendbar oder als Vorprodukt fürs Pressen. In mehreren Mikron-Stufen.

  • Dry-Sift
  • Screens
  • mehrstufig
Qnubu Bubble-Bags 90 µmFoto folgt
Bubble · Eiswasser

Qnubu Bubble-/Extraktionsbeutel

Gestaffelte Mikron-Beutel für die Ice-Water-Methode — lösen die Harzfraktion in Eiswasser und filtern sie nach Korngröße. Robuste Vernähung, wiederverwendbar.

  • Bubble
  • 90 µm
  • Eiswasser
Qnubu Extraction PaperFoto folgt
Verbrauch · Auffangen

Qnubu Extraction Paper

Hitzebeständiges Backpapier zum sauberen Auffangen des Press-Ergebnisses — antihaftend, in passenden Zuschnitten. Das passende Verbrauchsmaterial zur Presse.

  • Verbrauch
  • antihaft
  • Zuschnitte

Feuchte stabilisieren — warum aus gut getrocknetem Material verlässliche Lagerware wird

Die kontrollierte Lagerung ist kein Warten, sondern sauberes Feuchte-Management. Im gut schließenden Behälter laufen mehrere Prozesse gleichzeitig ab, und genau sie entscheiden, ob das Material stabil, sauber und angenehm zu verarbeiten bleibt.

Was im Glas passiert

  • Restfeuchte-Verteilung: Frisch getrocknetes Pflanzenmaterial ist selten überall gleich trocken. Eine kontrollierte Behälterphase gleicht äußere und innere Feuchte langsam an.
  • Aroma-Stabilisierung: Flüchtige Aromastoffe reagieren empfindlich auf Wärme, Licht und zu viel Luftwechsel. Konstante Feuchte und dunkle Lagerung halten das Profil stabiler.
  • Textur-Ausgleich: Beim Trocknen trocknen äußere Schichten schneller als der Kern. In der kontrollierten Lagerung verteilt sich Feuchte gleichmäßiger — die Textur wird berechenbarer.

Richtwerte für die Stabilisierungsphase

Als Orientierung: 2 Wochen sind ein kurzer Mindestwert, 4 Wochen geben mehr Sicherheit bei gleichmäßiger Feuchte, 8 Wochen sind nur sinnvoll, wenn Behälter, Luftfeuchte und Temperatur stabil bleiben. Sehr lange Lagerung über mehrere Monate braucht besonders saubere, lichtarme und kühle Aufbewahrung.

Glas + Feuchtepack — die Erfolgsformel

Stiel-Knack-Test machen (sauberer Bruch, nicht biegen), Gläser locker zu maximal drei Vierteln füllen, einen Zwei-Wege-Feuchtepack (Boveda 62 %, je nach Glasgröße) oben auflegen. In der ersten Woche regelmäßig kurz öffnen und mit Hygrometer prüfen. Weiße Flusen oder spinnwebartige Strukturen sind Schimmel: Behälter sofort öffnen und betroffenes Material konsequent aussortieren.

Feuchtepacks, Reife-Beutel und Lagerbehälter im Ernte-Sortiment bei The Jungle in Dortmund
Reifen & Lagern — Feuchtepacks, selbstregulierende Beutel und luftdichte Behälter, im Laden vergleichbar.

Modernes Nachreifen — wenn der Beutel das Lüften übernimmt

Lange war das Glas mit täglichem Öffnen der Standard. Selbstregulierende Reife-Beutel verschieben diese Routine: Eine mehrschichtige Spezialfolie lässt überschüssige Feuchte und Gase kontrolliert entweichen und hält das Innenklima in einem stabilen Fenster — ohne dass du täglich öffnen musst. Eine Anti-Statik-Schicht schont dabei die empfindlichen Harzdrüsen.

Das Ziel bleibt gleich: eine relative Feuchte im Bereich 58–62 % rF sauber halten, damit Textur und Aroma stabil bleiben. Zwei-Wege-Feuchtepacks (Boveda, Integra Boost) sind dafür der bequeme Standard; spezielle Fermentations-Trockenbeutel (DryFerm) und luftdichte Dosen (Tightvac) runden die Lagerung ab. Welcher Weg zu deiner Menge passt, zeigen wir dir vor Ort.

Feuchteregulierung

Welcher Feuchtepack — und welche Alternativen?

Zwei-Wege-Feuchtepacks nehmen dir das Raten ab. Hier die gängigen Wege — die Feinabstimmung machen wir im Laden.

Empfehlung

Die richtige Wahl für die große Mehrheit der Anwendungen. Bei 62 % rF bleibt die Textur leicht elastisch und die Feuchte stabil. Zwei-Wege-Regulierung (nimmt Feuchte auf und gibt sie ab), lebensmittelechte Materialien, mit destilliertem Wasser regenerierbar.

  • 62 %, wenn du unsicher bist — der sichere Standard
  • 62 % für das volle Aromaprofil
  • 62 %, wenn dein Ergebnis leicht feucht wirkt

Ein kleiner Pack reicht je nach Glasgröße — im gut verschlossenen Glas hält er als Richtwert 2–4 Monate, danach wird er hart und krümelig.

Trockener

Die bessere Wahl, wenn du eine festere, trockenere Konsistenz bevorzugst oder dauerhaft in sehr feuchter Umgebung arbeitest.

  • 58 % für sehr trockene, kompakte Textur
  • 58 %, wenn die Umgebung dauerhaft über 60 % rF liegt
  • 58 %, wenn dein 62 %-Ergebnis zu feucht bleibt

Profi-Trick: mit 62 % für stabile Feuchte starten und für die letzten 2 Wochen auf 58 % wechseln, um die Endtextur einzustellen.

Wartungsarm

Das klassische Glas plus Feuchtepack bleibt Standard — für bestimmte Situationen gibt es aber gute Alternativen.

  • Grove Bags (TerpLoc): mehrschichtige Spezialfolie, die Feuchte und Gase selbst reguliert — kein Pack, kein tägliches Öffnen, eine Anti-Statik-Schicht schont die Harzdrüsen. Ideal für Reifen und Lagerung in einem.
  • Lichtdichte Edelstahlbehälter: mit integriertem Pack-Halter im Deckel — lichtdicht, UV-arm und transportstabil.
  • Vakuumieren: nur für stabil getrocknetes Material zur Langzeitlagerung — Vakuum-Druck kann empfindliche Strukturen beschädigen.

Für die reine Aufbewahrung nach abgeschlossener Feuchte-Stabilisierung sind Grove Bags bequem — kein tägliches Öffnen nötig.

Reifen & Lagern

Feuchte stabilisieren und sauber lagern — was bei uns im Regal steht

Zwei-Wege-Feuchtepacks, selbstregulierende Beutel und luftdichte Behälter — der bequeme Weg zu stabilem Innenklima. Produktfotos liefern wir laufend nach; vergleichen kannst du alles vor Ort.

Boveda 62 % / 58 %Foto folgt
Feuchtepack · Zwei-Wege

Boveda Feuchtepacks

Zwei-Wege-Regulierung in 62 % und 58 % — nimmt Feuchte auf und gibt sie ab, hält die rF im Behälter stabil. Lebensmittelechte Materialien, regenerierbar. In mehreren Größen je Behälter.

  • 62 %
  • 58 %
  • Zwei-Wege
Grove Bags TerpLocFoto folgt
Reife-Beutel · selbstregulierend

Grove Bags TerpLoc

Mehrschicht-Folie, die Feuchte und Gase selbst reguliert — kein tägliches Lüften, Anti-Statik-Schicht schont die Harzdrüsen. Für Reifen und Lagerung in einem, in vielen Größen.

  • MAP
  • kein Lüften
  • mehrere Größen
Integra BoostFoto folgt
Feuchtepack · Alternative

Integra Boost

Zwei-Wege-Feuchtepack als Alternative zu Boveda — mit Indikatorkarte, die Sättigung anzeigt. Hält die Ziel-Feuchte zuverlässig, in mehreren rF-Stufen und Größen.

  • Zwei-Wege
  • Indikator
  • rF-Stufen
DryFerm FermBagFoto folgt
Fermentation · Trockenbeutel

DryFerm FermBag

Fermentations-Trockenbeutel inklusive Clips für kontrolliertes Trocknen und Reifen in einem geschlossenen Beutelklima — eine moderne Alternative zur offenen Netztrocknung.

  • Fermentation
  • Clips
  • kontrolliert
Tightvac DoseFoto folgt
Lagerung · luftdicht

Tightvac luftdichte Dose

Vakuum-Verschluss-Dosen, die per Knopfdruck Luft herausdrücken — geruchsdicht, lichtarm und stapelbar. Für die Aufbewahrung nach abgeschlossener Stabilisierung.

  • luftdicht
  • geruchsdicht
  • stapelbar

Growzelt als Trocknungsraum — die clevere Doppelnutzung

Ein separater, klimatisierter Trocknungsraum ist ideal — für die meisten aber unpraktisch. Die gute Nachricht: Dein bestehendes Growzelt funktioniert mit der richtigen Umrüstung perfekt als Trockenraum. Es ist bereits lichtdicht, hat Aufhängepunkte für Trocknungsnetze, läuft mit Abluft über Aktivkohlefilter und bringt eine etablierte Lüftungsstruktur mit — alles, was du fürs Trocknen brauchst.

Umbau in sechs Schritten

  • Beleuchtung komplett aus — UV-Licht belastet Farbe, Aroma und Qualität.
  • Trocknungsnetz montieren — z. B. Secret Jardin Dry It per Karabiner an die Aufhängepunkte.
  • Abluft auf niedrigste Stufe — sanfte Luftzirkulation, kein Windkanal. Den Lüfterstrahl nie direkt aufs Material richten.
  • Aktivkohlefilter aktiv lassen — der Geruch wird in der Trocknungsphase intensiver, der Filter läuft weiter.
  • Temperatur unter 22 °C halten — liegt die Umgebung darüber, hilft ein zusätzliches Kühlgerät.
  • rF zwischen 55–65 % halten — mit Thermo-Hygrometer messen. Ist sie zu hoch, Abluft leicht erhöhen.

Vermeide: direkten Lüfterstrahl aufs Material (zu schnell, Qualitätsverlust), häufiges Türöffnen (Klimaschwankungen) und das gleichzeitige Trocknen mehrerer Chargen in einem zu kleinen Zelt.

Unsere Ernte- & Verarbeitungs-Marken

  • BovedaUSA

    Zwei-Wege-Feuchteregulierung für die Lagerung — nimmt Feuchte auf und gibt sie ab, hält die relative Luftfeuchte im Behälter stabil. Bei uns in mehreren Stufen und Größen fest im Sortiment.

    • Zwei-Wege-Regulierung: nimmt Feuchte auf und gibt sie ab
    • Lebensmittelechte Materialien, mit destilliertem Wasser regenerierbar
    • Hält die Feuchte präzise (Richtwert ±1 % rF)
  • QnubuEU

    Unsere breit aufgestellte Verarbeitungs-Marke: vom Heat-Seal-Bügelbeutel über Silikon-Gläser bis zu Bubble-/Extraktionsbeuteln und Extraction Paper — das Verbrauchs- und Equipment-Rückgrat fürs Verpacken und die lösungsmittelfreie Extraktion.

    • Bügelbeutel und Heat-Seal-Folien fürs luftdichte Verpacken
    • Bubble-/Extraktionsbeutel (u. a. 90 µm) und Extraction Paper für Solventless
    • Silikon-Gläser und Zubehör — breite Auswahl im Sortiment
  • Grove BagsUSA

    Selbstregulierende Reife- und Lagerbeutel mit TerpLoc-Folie: reguliert Feuchte und Gase selbst, kein tägliches Lüften nötig, Anti-Statik-Schicht schont die Harzdrüsen. Bei uns in mehreren Größen.

    • Mehrschicht-Folie reguliert Feuchte und Gase selbst (kein tägliches Lüften)
    • Anti-Statik-Schicht schont empfindliche Harzdrüsen
    • Für Reifen und Lagerung in einem, in vielen Größen
  • Integra BoostUSA

    Zwei-Wege-Feuchtepacks mit Indikatorkarte, die den Sättigungsstand anzeigt — eine zuverlässige Alternative für stabile Lagerfeuchte. In mehreren rF-Stufen und Größen.

    • Zwei-Wege-Regulierung mit Sättigungs-Indikator
    • In mehreren rF-Stufen (u. a. 55 % und 62 %)
    • Verschiedene Größen für Glas und größere Behälter
  • DryFermEU

    Fermentations-Trockenbeutel mit Clips für kontrolliertes Trocknen und Reifen in geschlossenem Beutelklima — eine moderne Ergänzung zur offenen Netztrocknung. Fest im Sortiment.

    • FermBag für kontrolliertes Trocknen und Reifen im Beutel
    • Inklusive Clips für sicheren Verschluss
    • Alternative zur offenen Netztrocknung
  • GravedaEU

    Unsere Solventless-Schiene: Rosinpressen und Dry-Sift-Screens für die lösungsmittelfreie Aroma- und Harz-Extraktion zu Hause. Eine Graveda-Presse steht bei uns als Test-Station — du kannst sie vor Ort selbst ausprobieren.

    • Rosinpressen mit einstellbarer Temperatur und Druck
    • Dry-Sift-Screens in mehreren Mikron-Stufen
    • Test-Station vor Ort — Presse kostenlos selbst ausprobieren
  • TightvacUSA

    Luftdichte Vakuum-Verschluss-Dosen für die geruchsdichte, lichtarme Aufbewahrung nach abgeschlossener Feuchte-Stabilisierung. Stapelbar und in mehreren Größen.

    • Vakuum-Verschluss drückt Luft per Knopfdruck heraus
    • Geruchsdicht und lichtarm, stapelbar
    • In mehreren Größen vom Pop-Top bis zur großen Dose
  • ChikamasaJapan

    Japanische Präzisionsscheren mit Fluor-Beschichtung gegen Harzanhaftung — klein im Sortiment, aber ein echtes Werkzeug für den sauberen Feinschnitt von Hand.

    • Fluor-Beschichtung: weniger Festkleben von Harz an der Klinge
    • Japanische Präzision, extra scharf
    • Für den häufigen Feinschnitt von Hand

Ernte-Werkzeug in Dortmund testen — warum sich der Weg in den Laden lohnt

Ernteprozesse lassen sich theoretisch gut verstehen — aber sie live zu sehen und das Werkzeug selbst in die Hand zu nehmen, macht einen enormen Unterschied. Genau das bieten wir bei uns vor Ort.

Was du im Laden machen kannst

  • Scheren testen — Chikamasa und Saboten in der Hand vergleichen: Federmechanismus, Griffkomfort und die Schere finden, die zu deiner Hand passt.
  • Trocknungsnetz-Beratung — bring deine Zeltmaße mit, wir zeigen dir das passende Netz und die optimale Montage.
  • Lager-Setup — Fragen zu Boveda-Packs, Gläsern und Hygrometern klären wir gemeinsam, damit du ein funktionierendes Setup mitnimmst.
  • Geplant: Ernte-Workshops — Reifeprüfung, Schnitttechnik, Zelt-Trockenraum optimieren und Feuchteregulierung in der Praxis.

Komm vorbei — Mo–Sa, 10–20 Uhr, Eberstr. 18, 44145 Dortmund. Parkplätze direkt vor dem Laden, die Graveda Rosin-Presse kannst du bei uns sogar vor Ort testen.

Schere stumpf, Glas leer? Hol dir den Rest fürs Revier

Saubere Ernte braucht mehr als nur die richtige Klinge: Aufhänger, Yo-Yo-Stützen, Lupe und Reinigung findest du im Zubehör & Werkzeug. Die Trocknungsphase steht und fällt mit der Luftführung — Lüfter, Aktivkohlefilter und das passende Klima findest du unter Belüftung & Klima. Und für die Kontrolle von Temperatur und Luftfeuchte beim Trocknen lohnt das genaue Thermo-Hygrometer aus den Messgeräten. Wer den ganzen Grow vom Zelt bis zur Schere in einem Rutsch aufbauen will, fährt mit einem unserer Komplettsets am schnellsten ans Ziel.

FAQ

Häufige Fragen zu Ernte & Verarbeitung

Wann ist der optimale Erntezeitpunkt?

Nicht nur am Kalender, sondern am Gesamtbild der Pflanze: Struktur, Blattbild, Feuchte, Standfestigkeit und Reifezustand. Eine Lupe hilft bei der Detailkontrolle. Wenn du unsicher bist, bring Fotos oder dein Setup-Protokoll mit — wir ordnen den Ablauf mit dir gemeinsam ein.

Wet Trim oder Dry Trim — was empfiehlt ihr?

Beide Methoden liefern gute Ergebnisse. Welche besser passt, hängt vom Klima deines Trocknungsraums ab: direkt nach dem Schnitt säubern ist sinnvoll in feuchten, unklimatisierten Räumen — gerade von Oktober bis April ist die Luftfeuchte in vielen Kellern in NRW hoch. Nach der Trocknung nachzuarbeiten schont die Struktur besser, wenn du die Luftfeuchte zuverlässig bei 55–65 % rF halten kannst.

Wie trockne ich richtig?

Die Trocknung ist die am meisten unterschätzte Phase. Vier Parameter als Richtwert im Griff behalten: Temperatur 18–22 °C (möglichst unter 24 °C), relative Luftfeuchte 55–65 % (unter 50 % zu schnell, über 65 % Schimmelgefahr), Dunkelheit und sanfte Luftzirkulation statt direktem Lüfterstrahl. Der Aktivkohlefilter kann zur Geruchskontrolle weiterlaufen. Fertig ist die Trocknung beim Stiel-Knack-Test, wenn kleine Stiele sauber brechen statt zu biegen — als Richtwert nach mindestens 7, häufig 10–14 Tagen.

Wie lange sollte ich die Feuchte stabilisieren, und brauche ich Feuchtepacks?

Als Richtwert sind zwei Wochen ein kurzer Mindestwert, vier Wochen geben mehr Sicherheit, und längere Lagerung lohnt sich nur bei stabiler Temperatur und sauberem Behälter. Zwei-Wege-Feuchtepacks (Boveda, Integra Boost) sind nicht zwingend nötig, machen das stabile Halten der Luftfeuchte im Glas aber deutlich einfacher und sicherer — sonst müsstest du täglich messen und manuell eingreifen. Für Einsteiger eine klare Empfehlung.

Boveda 58 % oder 62 % — welcher Pack?

Kurz: Wenn du unsicher bist, nimm 62 % — das ist der Standard für die große Mehrheit der Anwendungen und sorgt für stabile Feuchte bei leicht elastischer Textur. 58 % ist die Alternative, wenn du eine festere, trockenere Konsistenz bevorzugst oder dauerhaft in sehr feuchter Umgebung arbeitest. Profi-Ansatz: mit 62 % starten und für die letzten zwei Wochen auf 58 % wechseln, um die Endtextur einzustellen. Beide Varianten haben wir vor Ort.

Wann lohnt sich eine Trimm-Maschine gegenüber der Schere?

Für die meisten Hobby-Grower mit ein bis zwei Pflanzen pro Zyklus lohnt sich keine Maschine — gute Scheren wie die Chikamasa B-500SRF oder Saboten 1310 erledigen die Arbeit in 1–3 Stunden. Für größere Mengen zeigen wir dir bei uns Trimmer- und Sealer-Lösungen am Display (u. a. BudXXL) — vom handbetriebenen Beutel-/Box-Trimmer bis zur größeren Maschine. Ab einer Erntemenge von rund 200 g wird so ein Helfer spürbar zeitsparend. Vollautomatische Maschinen lohnen sich erst bei sehr großen Mengen.

Welches Werkzeug brauche ich als Einsteiger?

Für den Anfang reichen zwei Dinge — zusammen günstiger als eine Premium-Schere: eine präzise Ernteschere für den Feinschnitt und eine Lupe oder ein kleines Mikroskop für Detailchecks. Damit arbeitest du sauberer, statt nur nach Gefühl zu schneiden. Welche konkreten Modelle zu deinem Budget passen, zeigen wir dir gern vor Ort in Dortmund.

Wie verhindere ich Schimmel beim Trocknen?

Wichtigste Regel: relative Luftfeuchte unter 65 % halten. Dazu für ausreichende, aber sanfte Luftzirkulation sorgen (kein direkter Lüfterstrahl) und täglich auf weiße oder graue Stellen prüfen, besonders bei dichtem Pflanzenmaterial. Bei hoher Umgebungsfeuchte senkt frühes Säubern das Schimmelrisiko zusätzlich. Ein Thermo-Hygrometer ist dabei kein Nice-to-have, sondern Pflichtausstattung.

Kann ich Boveda-Packs regenerieren, und wann muss ich sie tauschen?

Ja, Boveda-Packs lassen sich regenerieren — der entscheidende Vorteil gegenüber einfachen Silikat-Beuteln. Ausgetauscht werden sollte ein Pack, wenn er hart und krümelig wird; im gut verschlossenen, selten geöffneten Glas hält er als Richtwert 2–4 Monate. Zum Regenerieren den harten Pack mit einem mit destilliertem Wasser befeuchteten Tuch in einen verschlossenen Zip-Beutel legen — nach 48–72 Stunden hat er wieder Feuchte aufgenommen und ist flexibel. Nie direkt in Wasser tauchen, das beschädigt die Hülle.

Vor Ort beraten lassen

Hol das Maximum aus deiner Ernte — wir beraten ehrlich

Von der Ernteschere bis zum Boveda-Pack: Eberstr. 18, 44145 Dortmund · Mo–Sa 10–20 Uhr · kostenlose Parkplätze vor dem Laden. Wir gehen Schnitt, Trocknung, Lagerung und das passende Werkzeug mit dir durch — die Graveda Rosin-Presse kannst du bei uns sogar vor Ort testen.